E-Mail Beratung im Anwaltshaftung
Rechtsanwalt Matthias Reichwald:- Direkte, rechtssichere Rechtsberatung
- Zeitnahe, kostengünstige Bearbeitung
- Rechtsanwalt für Anwaltshaftung
Beschreiben Sie jetzt Ihren Fall
Sie fühlen sich unsicher, weil Ihr Anwalt Fristen versäumt, Sie unvollständig beraten hat oder Ihre Rechtslage fehlerhaft dargestellt wurde? In solch belastenden Situationen kann eine anwaltliche Pflichtverletzung unabsehbare Folgen haben – emotional wie finanziell. Die E‑Mail‑Rechtsberatung bietet hier einen vertraulichen Raum, um den eigenen Fall sorgsam prüfen zu lassen.
Wann haftet ein Anwalt?
- Bei schuldhafter Verletzung seiner Pflichten, z. B. Fristversäumnis, unzureichende Aufklärung oder Falschberatung :contentReference[oaicite:1]{index=1}
- Verstoß gegen den Grundsatz des „sichersten Wegs“: Der Anwalt muss den Zweifel minimierenden Weg aufzeigen – es sei denn, Sie wollen bewusst ein Risiko eingehen :contentReference[oaicite:2]{index=2}
- Fehlerhafte Kommunikation eines falschen Klagegegners, falsche Klageanträge oder mangelhafter Sachvortrag :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Was kann ersetzt werden?
Nur wirtschaftliche Schäden, die durch die konkrete Pflichtverletzung entstanden sind. Dabei wird die Differenzhypothese angewandt: Wie stünde Ihre Vermögenslage ohne den Fehler? Die Differenz resultiert daraus, was ersetzt wird :contentReference[oaicite:4]{index=4}.
Beweislast liegt beim Mandanten
Sie müssen nachweisen:
- Die Pflichtverletzung (z. B. versäumte Frist oder Falschberatung)
- Den Schaden
- Die kausale Verbindung zwischen Pflichtverstoß und Schaden
Der Anwalt kann sich entlasten, indem er zeigt, dass auch ohne seinen Fehler das Ergebnis gleich geblieben wäre :contentReference[oaicite:5]{index=5}.
Wie lange habe ich Zeit?
Regulär verjähren Schadensersatzansprüche nach drei Jahren gemäß § 195 ff. BGB. Der Beginn der Frist ist der Kenntnistag oder grob fahrlässige Unkenntnis des Mandanten – üblicherweise das Datum der Abweisung der Klage :contentReference[oaicite:6]{index=6}.
Typische Fehlerbeispiele
- Versäumte Fristen bei Bußgeldbescheid (§ 14 Tage Einspruchsfrist)
- Falsche oder fehlende Prozessstrategie bei aussichtslosen Verfahren (dann nur Prozesskostenschaden ersetzbar) :contentReference[oaicite:7]{index=7}
- Mangelnde Aufklärung über Risiken oder Kosten
Vorteile der E‑Mail‑Rechtsberatung
- Unverbindliche Prüfung Ihres Anliegens – schriftlich, klar, zeitunabhängig
- Anonymität oder vertrauliche Kommunikation – kein Telefongespräch nötig
- Wir fassen Ihre Rechte verständlich zusammen und zeigen nächste Schritte
Was tun, wenn mein Anwalt haftet?
Sie können zunächst auf eine außergerichtliche Lösung drängen: Schadensmeldung an die Haftpflichtversicherung des Anwalts oder Beschwerde bei der Rechtsanwaltskammer. Ist das nicht möglich oder erfolglos, kann eine gerichtliche Klage angezeigt sein. Ein Fachanwalt für Anwaltshaftung oder Mandantenberater unterstützt Sie in jedem Schritt :contentReference[oaicite:8]{index=8}.
So wirkt unser E‑Mail‑Beratungsschritt
Wenn Sie uns Ihre Unterlagen und Fragen per E‑Mail senden, prüfen wir Ihre Situation strukturiert und respektvoll. Wir gliedern:
- Problemidentifikation
- Rechtliche Bewertung mit Chancen-Risiken-Analyse
- Konkrete Handlungsempfehlungen, inkl. Fristen und Kontaktvorschläge
Warum kann Beratung per E‑Mail sinnvoller sein als telefonisch?
Viele Menschen befinden sich in belastenden Situationen. Schriftliche Beratung erlaubt eine wohlüberlegte, ruhige Rückmeldung – ohne emotionale Überforderung oder Zeitdruck. Zudem haben Sie später jederzeit eine Dokumentation Ihrer Rechtslage und Empfehlungen.
FAQ – Häufige Fragen & Antworten
1. Kann ich meinen Anwalt direkt haftbar machen?
Ja, wenn nachweisbar ein durch schuldhafte Pflichtverletzung verursachter Schaden entstanden ist.
2. Reicht ein bloßer Ermessensfehler?
Nein. Es muss eine schuldhafte (vorsätzliche oder fahrlässige) Pflichtverletzung und ein konkreter Schaden vorliegen.
3. Muss ich einen Anwalt für die Klage beauftragen?
Nur wenn Sie das wollen, juristische Unterstützung ist jedoch sinnvoll wegen der Beweislast.
4. Reicht es, wenn ich nach Ablauf der Frist Kenntnis erlange?
Die Verjährungsfrist beginnt meist mit dem Tag der Kenntnis oder grob fahrlässigen Unkenntnis. Sie endet spätestens nach drei Jahren.
5. Was, wenn mein Anwalt keine Haftpflichtversicherung hat?
Dann kann er die Zulassung verlieren. In schweren Fällen drohen berufsrechtliche Konsequenzen.
Vertrauen ist in rechtlichen Angelegenheiten das Fundament. Wenn dieses durch Fehler beschädigt wurde, verdienen Sie eine sorgfältige Prüfung – auch per E‑Mail. Gemeinsam finden wir eine klare, handhabbare Lösung.
Bereit für eine kompetente, ruhige Prüfung Ihres Falls? Schreiben Sie uns. Es beginnt mit einer E‑Mail – und endet mit Klarheit.